Wussten Sie...?!

In dieser Rubrik veröffentlichen wir jede Woche neue interessante Forschungsbefunde aus der Sozialpsychologie


Wir wünschen: "Frohe Ostern!"


 

AutorIn
"Forschung erleben" - Team

Liebe Interessentin, lieber Interessent,

mit diesem Newsletter übersenden wir Ihnen herzliche Ostergrüße.

Wir befinden uns in einer kurzen Osterpause. Ab 01. Mai sind wir aber wieder mit spannenden Einblicken in die Sozialpsychologie für Sie da.

Bloß nichts verschwenden?

Wir wählen etwas Unattraktives, wenn jemand anderes schon darin investiert hat.

Stell dir vor, du hast dir ein teures Stück Schokoladentorte gekauft in einer besonderen Bäckerei, für die du auch noch ans andere Ende der Stadt fahren musstest. Nachdem du die Hälfte gegessen hast, bist du allerdings schon so satt, dass du eigentlich nicht mehr weiter essen kannst.

Sonderling oder Wegweiser*in?

Sonderfälle innerhalb einer Gruppe können unsere Wahrnehmung dieser Gruppe beeinflussen und in Richtung des abweichenden Verhaltens verzerren.

 

Wollen wir uns einen Eindruck über die vorherrschenden Normen und Regeln einer Gruppe verschaffen, tun wir dies oft, indem wir Verhaltensweisen, Kleidungsstil, Sprache oder andere Merkmale der Gruppenmitglieder beobachten.

Mögen andere Personen uns mehr, als wir denken?

Nach Gesprächen mit fremden Personen unterschätzen die meisten Menschen, wie sehr ihr Gegenüber sie mag.

AutorIn
Melisa Yurdakul

Ob im Urlaub, im Café oder im Zug - es gibt ganz unterschiedliche Situationen, in denen wir mit fremden Personen ins Gespräch kommen. Solche Gespräche sind ein wichtiger Bestandteil unseres sozialen Lebens.

Leichter gesehen als getan

Anderen wiederholt bei der geschickten Ausführung einer Aktivität zuzusehen, kann die Illusion erwecken, sich diese Fertigkeit angeeignet zu haben.

AutorIn
Yalcin Abay

„Das könnte ich doch auch!“, mag so manchem beim Anschauen von Talentshows oder Sportsendungen in den Sinn gekommen sein. Könnte da ein Körnchen Wahrheit dahinter stecken?

„Ich esse nichts, was Augen hat“

Je mehr wir einem Fleischgericht das ursprüngliche Tier ansehen, desto weniger wollen wir es essen.

AutorIn
Anne Landhäußer

Wir Menschen essen gerne „Fleisch“. Hierzulande liegt der Durchschnittskonsum laut Statistischem Bundesamt bei 60 Kilogramm pro Jahr. Was wir Menschen dagegen nicht so gerne essen, sind „tote Tiere“.

„Es ist echt anstrengend, immer so viel besser als andere zu sein“

"Bescheidenheitsprahlen" ist eine Form der Selbstdarstellung, bei der sowohl die Sympathie des Gegenübers gewonnen als auch Kompetenz vermittelt werden soll – oft bewirkt es jedoch genau das Gegenteil.

AutorIn
Vanessa Borytzka

Egal ob im Bewerbungsgespräch, beim ersten Date oder in Freundschaften – Selbstdarstellung ist allgegenwärtig und stellt eine soziale Fähigkeit dar.

Vorstellungskraft als Mittel gegen Dehumanisierung?

Die Vorstellung, mit einer anderen Gruppe in einen positiven Kontakt zu kommen, kann die Wahrnehmung der Menschlichkeit dieser Gruppe erhöhen.

AutorIn
Alex Nick

Im Alltag begegnen uns häufig Vorurteile gegenüber Gruppen. Vielleicht haben auch Sie bereits die Erfahrung gemacht, dass Vorurteile nicht mit der Realität übereinstimmen müssen und sich sogar durch den Kontakt mit Personen der anderen Gruppe abbauen lassen.

Die Reise zum Ich

Ein längerer Auslandsaufenthalt kann zu einem klareren Selbstbild beitragen und dadurch zu mehr Klarheit bezüglich der beruflichen Laufbahn verhelfen.

AutorIn
Linda Mössinger

In der heutigen Zeit sind Auslandsaufenthalte nahezu selbstverständlich. Beispielsweise brechen unzählige junge Erwachsene nach der Schule auf, um für einige Zeit die Welt zu bereisen. Die Gründe dafür?

Natürlich esse ich kein Fleisch … oder vielleicht doch?

Je politisch konservativer Personen eingestellt sind, die sich vegetarisch oder vegan ernähren, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie zum Fleischkonsum zurückkehren.

AutorIn
Kirsten Wünsche

In Deutschland ernähren sich zwischen fünf und zehn Prozent der Bevölkerung vegetarisch (also unter Verzicht auf Fleisch und Fisch) oder vegan (also unter Verzicht auf sämtliche tierische Produkte). Die Tendenz ist steigend.